Berufstätige Mütter
scheinen echt zu einem Feindbild zu werden. Zumindest wenn Christa Müller in die unterste Schublade greift und sagt:
Die berufstätigen Mütter haben nicht genug Zeit, zu schlafen oder sich zu pflegen, man sieht es ihnen an. (Quelle)
Wenn es mit rationalen Argumenten a la Gebärmaschinen nicht mehr funktioniert, wird also mal ebend in der Kiste gewühlt und etwas herausgezogen, was immer wirkt: Frauen, wenn Ihr schön bleiben wollt (ausgeschlafen und gepflegt), dann bleibt zu Hause und kümmert euch um eure Kinder.
Halina hat auch meine Mutter schon verteidigt, Mark den Peinlichkeitsfaktor ausgedrückt. Sie (also meine Mutter) sieht auch nach 10 Jahren Arbeitslosigkeit noch sehr gepflegt aus - Schlafen kann sie vor allem nicht aus Sorge ums gar nicht so liebe Geld.
Aus meiner Kindheit kann ich berichten, dass meist die Mütter am lustigsten aussahen (vulgo: ungepflegt) die keinen Arbeitsplatz für Frieden und Sozialismus hatten … DDR halt.
Lustigerweise hat C. Müller in einigem Recht, beispielsweise wenn Sie fordert,
Alle Familien sollen sich so viele Kinder leisten können, wie sie es sich wünschen, und so viel Zeit für sie haben, wie es ihren Bedürfnissen entspricht. Dazu brauchen wir familiengerechtere Arbeitsplätze und die finanzielle Unterstützung der Familie (…).
Leider knüpfen sich daran Vorstellungen, die finsterer nicht sein könn(t)en:
Koch-Mehrin: Gleichberechtigung beginnt zu Hause am Spülbecken, und wenn beide berufstätig sind, gehört es dazu, notfalls zu streiten und die Hausarbeit aufzuteilen.
Müller: Dann sagt der Mann: “Tschüss, ich gehe”…
Auch dazu nur eine Erfahrung (my 2 cents): die putzenden Frauen sind mir unheimlich. Ich mein: ich hab meinen Privatbereich - und die Frauen, die nach der ersten Nacht das putzen meiner Wohnung übernehmen wollten waren mir immer schon suspekt.
Schlagwort: Blei, Blogs, Die Linke., Fehlplanung, Findings, Frieden, Geld, Parlament, Sozialdemokratie, Wahlkampf




Gerade solche Frauen sollten ihre Kinder mal loslassen können bevor die einen Schaden kriegen.
Naja, das wohl. Ich frage mich nur immer, wie das wohl für den Oskar Lafontaine ist. Wenn mal jemand eine Homestory über die beiden macht, möchte ich dabei sein *handheb*.
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