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250 Bücher

18 Juli 2008 40 views 6 Kommentare

Leere BücherregaleMit den die man so zugeworfen bekommt ist das ja so eine Sache. Wenn man lang genug darüber nachdenkt sind sie alle irgendwie nahe an einem dran, und es wird ja sowieso nur aufgenommen, was gefällt. , die mit Büchern und Lesen zusammen hängen nehme ich natürlich gerne, leserattig wie ich bin. Mehr nach dem Klick.

1. In welchem Zusammenhang spielen eine Rolle in deinem ?

Leider “nur” im privaten. Meine Mutter hat in einer Druckerei gearbeitet, so das mein Privileg darin Bestand, früh an viele zu kommen. So wuchs ich mit auf. Ich habe auch bei meinen Großeltern schon früh im Bücherschrank gewühlt, als Kind am liebsten das Lexikon gelesen. Wen interessieren schon Romane.

2. Welches Buch hast du zuletzt gelesen?

Die Arbeitslosen von , Marie Jahoda, Paul F. Lazarsfeld, Hans Zeisel

3. Welches Buch liest du momentan?

Mehr oder weniger zeitgleich 4, die hier zum Teil schon erwähnt wurden: Zizek, Gorz; neu dazugekommen sind Simonows Kriegstagebücher und zum Einschlafen einen Sammelband mit dem schönen Titel “Die Rückseite des Hakenkreuzes”.

4. Hast du ein Lieblingsbuch? (Wenn ja: Was ist daran so toll? Mehrmals gelesen?)

So einige. Und das wechselt auch immer mal ein bisschen. Am häufigsten gelesen habe ich Horst Bastians “Die Moral der Bandidten”. Auch noch, als ich schon älter war, jaja. Toll daran ist, dass es für einen Jugendroman alle Fragen enthalten dürfte, die Jugendlich in der DDR in den 50er und 60er Jahren bewegt haben dürften. Einige Antworten auch.

5. Über welches Thema / welches Genre liest du am liebsten und warum?

Oh, es gibt Ausnahmen (Esokram und Magischer Realismus), ansonsten alles. Wenn mir langweilig ist und ich nichts zu habe, den Aufdruck von Domestos-Flaschen.

6. Welche Erwartungen hast du an ein Buch?

Meist suche ich gezielt aus, daher die, dass meine Neugier befriedigt wird. Wenn ich frei wählen kann mag ich , die mir neue Wege eröffnen.

7. Gab es Zeiten, in denen du weniger gelesen haben? Warum?

Gegen Ende meiner Ausbildung, als ich das Internet kennen gelernt habe. Also . Gelesen habe ich trotzdem nur vom Bildschirm.

8. Kannst du dich daran erinnern, ob du bestimmte Lebensphasen mit einem bestimmten Buch verbindest?

Kein Buch, aber ein großer Sammelband mit blauen Einbänden, den ich während meines Zivildienstes durchgearbeitet habe. Die Menschen im Kreiswehrersatzamt hatten wohl recht als sie meinten, solche wie mich brauche man nicht bei der Armee.

9. Werden deine Lektüre und Lesegewohnheiten durch bestimmte Jahreszeiten beeinflusst?

Im Winter lese ich mehr, weil drinnen. Aber eigentlich lese ich eigentlich in jeder Minute, die ich frei und nicht am Rechner bin. Es gibt ja Licht.

10. Wie viele besitzt du ungefähr?

250 . Macht Spaß beim Umziehen, kann ich euch sagen.

11. Wie viele liest du ungefähr im Monat?

So 2 - 4.

12. Wie sieht die Lesesituation aus? Wo und wie liest du am liebsten?

Am liebsten auf meinem Lesestuhl und in meinem Bett. Aber ansonsten überall, im Bus, auf Parkbänken, im Zug, im Auto, bei Freunden, in vielzuvielen Sitzungen und auf Parteitagen, kurz: überall und zu jeder Gelegenheit.

13. Gibt es etwas, das du nie würdest? Warum?

Was mir nicht gefällt lege ich weg, indeed. Zuletzt? Ehen in Philipsburg. Kommt aber bestimmt nochmal, in anderer Stimmung. Und 39,90. Aber das kommt bestimmt nicht mehr, ich gab es bereits weiter. Weil es von Anfang an Ursache und Wirkung verwechselt.

14. Liest du von einem bestimmten Autor? Wenn ja, warum?

Hm. Das wechselt, je nachdem wohin mich meine Neugier grad treibt. Dann lese ich meist hintereinander mehrere Sachen vom gleichen Author.

15. Wie wählst du üblicherweise deine aus?

Ich gehe meist nach Leseliste, bekomme so einiges ausgeliehen (sozusagen “Empfehlung, meist Belletristik dann). Oft erstehe ich Dinge zufällig, in Antiquariaten, aber nach Gefühl, dann. Und naja, Belletristik so in Auswahl, meist auch aufgeschnapptes in Radio, Zeitung und Internet.

16. Wie sieht es mit Hörbüchern aus: Lässt du dir gerne vorlesen?

Oh ja. Ich lasse mir gern vorlesen. Und Hörbücher gibt es meist zum einschlafen.

17. Welchen Stellenwert hat das für dein ?

Einen großen. Das war aus der Familie schon überliefert, gehörten immer dazu. Da es in meiner Kindehit mit dem Fernsehen noch nicht so toll war und Comics in der DDR eher tröge waren, waren es von Anfang an , die mich begleiteten. Das eine oder andere habe ich verloren durch Verleih oder Dummheit. Viele haben die Reisen überstanden und waren mir teure Freunde.

Bild: Flickr svenwerk

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6 Kommentare »

  • Analyze said:

    Danke für diese schöne Beantwortung :)

  • ml (author) said:

    Gerne doch deinen Stöckchenkhunger befriedigt.

  • Analyze said:

    Hehe, und der ist rieeeeesig ;)

  • ml (author) said:

    Dann bin ich mal gespannt was über das Internet hereinbricht wenn du erstmal deine Prüfungen für dies Semester beendet hast :)

  • Analyze said:

    Mach dich schon mal bereit :P

  • ml (author) said:

    Bereit, wenn du es bist :)

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