Murder, Death, Kill. 187.
Gerade, während der Mittagspause sozusagen, finde ich einen Artikel bei DEFSAGE, in dem sich über die Aussagen des bayerischen Innenministers, Joachim Hermann (CSU) aufregt. In dem Artikel aus der Zeit, auf den sich bezogen wurde, zeigt Herr Herrmann ziemlich genau, wie gut er die neuen Techniken (Schlagwort: p2p) verstanden hat, wenn er meint:
Herrmann: Ich kann von einem Kinobetreiber erwarten, dass er tatsächlich nur 18-Jährige ins Kino lässt. Wenn es aber um Computerspiele geht, ist das anders. Wenn ein 18-Jähriger ein Spiel in der Hand hat, gibt er es am nächsten Tag an 17-, 16- und 15-Jährige weiter. Ich glaube nicht, dass es in unserer freiheitlichen Gesellschaft einen Anspruch auf solche Computerspiele gibt.
(Quelle: “Solche Spiele sind unerträglich“, Zeit Online)
Was Herr Herrmann offensichtlich nicht weiß (oder recht erfolgreich verdrängt) ist die einfach Tatsache, dass die unter 18-jährigen schon heute sogenannten Altersfreigaben recht einfach umgehen. Ein Verbot von Killerspielen (als würde das Spiel an sich töten) regelt das natürlich ein für alle Mal, und Piratebay und ähnliche Anbieter werden sich sicherlich an ein bayerisches Importverbot halten.
Wie auch immer: im September, vom 20. - 28.09. werde ich mein eigenes dazu leisten, diesen Krampf zu beenden und in Bayern Wahlkampf machen. In Niederbayern, um genau zu sein. Wobei ich mir sicher bin, dass ein sozialdemokratischer JustizInnenminister nicht viel besser wäre. Aber vielleicht ändert ja eine gute Opposition was, im bayerischen Landtag.
Schlagwort: Bayern, Internet, p2p, Spinner, Web 2.0




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