Es ist immer noch ein seltsames Gefühl, mit dem Kinderwagen durch die Straßen zu gehen, besonders wenn ich allein bin. Zwar gab es in Leipzig im letzten Jahr einen Babyboom, die Geburtenraten lag wieder auf Niveau von 1989. Dennoch sind es zumeist Frauen, die mir entgegen kommen. Manchmal werden diese von Ihren jeweiligen Partnern begleitet. Ich muss jetzt nicht betonen, dass das strukturelle Gründe hat, die tiefer gehen als wir uns das alle vorstellen können. Von den Blicken möchte ich da gar nicht erst reden.

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Klar, Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist kaum gegeben, arbeitende Väter, eingespannt bis in den späten Abend, Bevorzugung der Nutzung der ersten Monate der Elternzeit durch Mütter (…), es gibt sicherlich viele Gründe dafür. Aber bei meinen (zugegeben seltenen) Ausflügen allein mit Kind sind mir einige Kleinigkeiten aufgefallen, die den Schluss zulassen, das Väter mit Kindern nicht in den Planungen vorkommen ernst genommen werden. Weiterlesen…

Als ich vor einem Monat mal wieder über eine halbe Stunde auf ein Paket wartete, das der Paketausfahrfahrer nicht ausliefern konnte weil er zu faul war ums Haus herum zu gehen und ins Erdgeschoss zu bringen niemanden bei uns angetroffen hat, habe ich entschieden in Zukunft alle Pakete in die Packstation liefern zu lassen. Da, so dachte ich mir, wüsste ich immer wo meine Pakete ankommen und muss mich nur darauf einstellen sie zu holen. Keine Unsicherheit mehr, wann Pakete abgeliefert würden, keine Warterei zu Hause auf Postboten, Abholung rund um die Uhr und vor allem: nie wieder in der Schlange stehen im Schnapsladen von Lindenau. Weiterlesen…

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Hätte uns wer 1996 erzählt, es würde binnen einer Generation möglich sein 500 Gigabyte-Festplatten bei uns zu tragen… wir hätten dies für verrückt gehalten.

Update (Mai 2013): Zwischenzeitlich nutze ich diese kleine Platte nur noch für Backups von Timemachine. Transportable Festplatten und USB-Sticks benutze ich schon gar nicht mehr. Weiterlesen…