Meine erste Begegnung mit Ronald M. Schernikau fand in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung statt, 2005. Das ist nicht weiter verwunderlich wenn man weiß, das einer der Redakteure damals Dietmar Dath war. Wer den Sammelband „Heute keine Konferenz“ von 2007 sein eigen nennen darf wird sich bald ähnlichen Begegnungen gegenüber sehen, mit Zombies, mit Star Treck und Science Fiction Autoren wie Philip K. Dick, aber auch mit verschwurbelten Texten zu Drogenkochbüchern aus Amerika.

Die Begegnung mit Schernikau liest sich dann so:

„Der geistreiche Ost-Kommunist Peter Hacks hat damals vor allem versucht, dem verdienten West-Kommunisten Andrè Müller den kommunistischen Schriftsteller Ronald M. Schernikau als einen „sicheren Mann“ nahezubringen. Hacks warb, Müller wehrte ab – der Punkt war ein ästhetischer: Dieser Schernikau, schimpfte Müller vergnatzt, neige „sehr zu diesem Konkret-Stil jenes Idioten, der dort immer Schallplatten bespricht“.

Kleines Gewinnspiel am Rande: ich habe den Sammelband gelesen, er wird sicherlich auf ein digitales Lesegerät wandern. Wer also errät (oder weiß), welchen Schallplattenbesprecher Müller hier angeht, bekommt das Buch mit der Post (in den Kommentaren :))