Das Problem, das schon der mittlerweile aufgelöste Verein 1. FC Sachsen Leipzig mit Teilen seines Publikums hatte, existiert weiter. Wir erinnern uns: das Auftreten einiger (vieler) Fans bei Spielen und im Umfeld des FCS war einer der Auslöser dafür, das ein nicht geringer Teil der Fans ausstieg und sich einem neuen Verein zuwandte – der damals wieder belebten BSG Chemie Leipzig.

Anyway, am letzten Samstag kam es zu einem Spiel zwischen der neu entstandenen SG Leipzig-Leutzsch gegen der Roten Stern im Rahmen des Sachsenpokals. Ich war nicht dort und offensichtlich war es besser so. Viel ist geschrieben worden in den letzten zwei Tagen, der Kommentar, der die Situation am besten zusammen fasst (für die SG LL) findet sich heute im Online-Kreuzer:

Und da steckt das wirklich Traurige und Frustrierende an diesem Fußballnachmittag: Das so offensichtliche Wegschauen und Weghören, das Nicht-Handeln, Nicht-Problematisieren, Nicht-Eingreifen. Hier wurde sich von offizieller Seite hinter der Maske des »Unpolitischen« versteckt, zugleich eine vermeintliche politische Offenheit propagiert und sich dabei vollständig der Verantwortung für das Geschehen entzogen.

Was mit Wegschauen und Weghören gemeint ist, zeigt dieses Video:

SG Leipzig Leutzsch vs. Roter Stern Leipzig „Engels“-Chöre from Go Jamal on Vimeo.

Alter Wein, nicht ganz so neue Schläuche…

Weiterführende Artikel:
Chemieblogger
die lokale Tageszeitung hat auch was
Kreuzer (Quelle für das og. Zitat)