Zum ersten Mal richtig nass geworden bin ich um 13:32 Uhr, direkt hinter der ersten Kurve nach dem Start. Da ging es gleich richtig in den Markkleeberger See. Schwimmen. Alles nass.

Dann durch die Heidelandschaft am See entlang.

Hinter einem Berg, an dem sich der Verkehr erstmals staute, gleich die nächste Stelle, knietief nur, aber durch die schon zweitausendmalige Benutzung schwammig, schlammig und aufgeweicht. Die Füße ein einziger Klumpen Schlamm.

Danach ein langgezogenes Runter und Hoch, über Heu, kriechen im Heu, kriechen im Schlamm, alles stinkt für eine Weile, aber es endet wieder an einem Wasserloch. Hüfttief.

Ein großes Stück Laufzeit, bis zur Autobahn, drunter hindurch, wieder Wasser: dieses Mal ermöglichen es schwimmende Holztüren über das Wasser zu gehen. Gut, nicht alle Türen halten, wiederum nass, in Brusthöhe diesmal. Der Schlammgestank ist wieder weg, endgültig.

Auf der anderen Seite zurück und durch Reifen hindurch, immer schön auf die Schuhe des Läufer vor mir gucken. Bergab, Bergan, Getränkestelle, nebenan Verkündung von einlaufenden und Ergebnissen. Die Braut die sich traut, widerlich. Wasser, knietief, Treppe. Treppe? Treppe!

 

Und dann ein letztes Mal richtig nass werden, die Rutsche mit Karacho runter, rein ins Wasserloch, schon wieder komplett, aber dafür das letzte Mal richtig nass, danach traf es nur die Schuhe noch einmal.

Auf den letzten 500 Metern irgendwie schon auf das nächste Mal freuen.

(Geschrieben bei der einzig annehmbaren Wassertemperatur, 35 Grad, in der Badewanne danach.)

Update: Fotos aus dem Gesichterbuch. Und die Ergebnisse. Und ein Streckenvideo.

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