Erst las dich dies:

Die geteilte Erfahrung der ArbeiterInnen in der industriellen Produktion, und die daraus erwachsende solidarische Ausrichtung, ist in den letzten Jahrzehnten schwächer geworden. Das hat mit dem relativen Bedeutungsverlust der industriellen Produktion zu tun, es ist eine Folge der neo-liberalen Politik, die bewusst Momente und Instrumente der gelebten Solidarität zerstörte, aber ist aber auch eine Konsequenz aus einem tief-greifenden gesellschaftlichen Wandel, den man ganz allgemein als „Individualisierung“ bezeichnen kann. Ich werde darauf noch zurück kommen. (http://netzfueralle.blog.rosalux.de/2012/09/15/felix-stalder-digitale-solidaritat-keynote/).

Individualisierung. Hm.

Dann dies:

At these levels there is almost no profit margin left in the hardware business. A $45 tablet is cheap enough to be an impulse purchase at the check-out line in Best Buy. A $45 price puts tablets within reach of a whole host of other activities not traditionally associated with computers. Tablets could be used by waiters in restaurants. By mechanics in auto body shops. By every nurse in a hospital. By pretty much any category of work that today needs a computer but where PCs are too expensive to be deployed. These are also devices built entirely for commercial reasons, no government backing, no academic sponsor, no proof-of-concept. (http://venturebeat.com/2012/09/15/hardware-is-dead/)

Billige Tablets schwemmen in die Welt.

Zusätzlich beschäftigt mich gerade dieses Buch von Jody Ranck: Connected Health: How Mobile Phones, Cloud and Big Data Will Reinvent Healthcare

Jetzt denke ich über die Implikationen des Ersten Punktes (Individualisierung) in Zusammenwirkung mit dem Zweiten Punkt (ubiquitäre Mobilgeräte) auf die von Ranck beschriebenen Szenarien bezüglich Medizin- und Gesundheitspolitik nach. Schönen Nachmittag!

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