Ihr seid ja heut wie nasses Stroh, Und brennt sonst immer lichterloh.

Eigentlich ging es ja ganz gut los. Seit Mai 2013 gibt es die Ironblogger Leipzigs, die Gruppe wuchs und gedieh ganz gut. Einige interessante Blogger sind in der Gruppe, ich habe viele tolle Beiträge gelesen und fühlte mich durchaus inspiriert zu mehr. Mehr schreiben, mehr lesen, mehr diskutieren. Etwas von der Ursprünglichkeit kehrte zurück, die ich in 2010 und 2011 so schmerzlich vermisst habe.

Zugegeben, nach der Geburt des zweiten Kindes habe ich zwei Monate weniger geschrieben als ich wollte, und mein Versäumniskonto ist zwischenzeitlich bei 30 € eingefroren. Aber es wird ja gerade wieder mehr und das soll auch so bleiben. Auch wenn es vermehrt Bilder und kurze Texte sind – in den zwei Monate Zwangspause sind ein paar Ideen zusammen gekommen, die ich auch noch beackern möchte, außerdem stehen noch eine Reihe Posts aus, die sich mit Musik beschäftigen.iron-blogger-leipzig

Und doch, irgendetwas steht gerade still. Seit der Kalenderwoche 39 haken die Auswertungen, leider. In der Facebook-Gruppe haben sich bisher nur ein Bruchteil der teilnehmenden Menschen eingefunden. Ein Termin fürs Verprassen der mittlerweile stolzen 205 € hat sich noch nicht gefunden. Wahrscheinlich kommen noch ein paar mehr Biere dazu, wenn denn einst die fehlenden Woche ausgewertet sind. Und gerade darauf würde ich mich freuen, endlich auch mal die Menschen im richtigen Leben kennen zu lernen, mit denen diese tolle Community – ja ich scheue das Wort nicht – entstanden ist.

So denn. Wie geht es weiter, mit annabelle sagtBäzol 2.0Daniel GroßeDaniel ReicheDeck 4Dennis BirkhölzerDunkel. Dreckig. Reudnitz.gigold.meHenning UhleIm Osten nichts NeueskopfkompassMarsmädchenMythopoeia 2.0Poorly ConceivedSchlaflos in LeipzigUwe Werner.

Das liegt an dir; du bringst ja nichts herbei, nicht eine Dummheit, keine Sauerei.
(beide Zitate: Johann Wolfgang von Goethe: Faust: Eine Tragödie.)

PS: Wer noch Mitglied in der Facebookgruppe werden will, kann sich gern an mich oder @gigold wenden.

Herbst, Trost, Los.
Da ist er wieder, der Herbst. Gefallene Blätter, kalt und grau. So eklig das ist, es ist immer wieder anregend der Natur beim vergehen zuzusehen und daran erinnert zu werden, das man selbst vergeht.

Stadtverkehr hin und her. Ich liebe meine Mutter, doch mein Rad lieb‘ ich noch mehr. Es macht mich populär in der Clique, ich ficke auf die ganze motorisierte Sippe.
(aus: Fischmob – Bonanzarad)

Was ich vor zwei Jahren nie gedacht hätte: ich benutze auch ein Auto. Jeden Tag, frühmorgens fahre ich damit zwei Kinder in die Tagesstätte. Jeden Tag kämpfe ich mit mir, ob ich auf dem Weg ins Büro weiter fahren oder auf das Fahrrad umsteigen soll. Meist gewinnt das Fahrrad. Die Vorstellung, mich an jeder roten Ampel aufzuregen, in dieser an Baustellen reich gesegneten Stadt im Stau zu stehen macht mich wahnsinnig, und die Entscheidung fällt von Tag zu Tag leichter.

Veröffentlicht in Minds

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Man stelle sich vor, es gäbe ein Nahrungsmittel das die vordringlichsten Fragen der weltweiten Ernährung zumindest ansatzweise löst, welches dabei mehr oder weniger umweltfreundlich, Ressourcen schonend und ertragreich ist. Und mit dem es möglich wäre, gezielt die Probleme der einseitigen Ernährung zu lösen. Sprechen wir vom Hauptwiderspruch der (westlichen) Ernährungsmoden, dem übermäßigen Fleischgenuss. Und dabei geht es gar nicht so sehr um die persönliche Einstellung dazu, sondern eher um die Tatsachen die an dem Thema dran hängen: der Müll, die Umweltbelastung, die verbrauchte Energie und das Land.

Pro Kopf werden circa 90 Kilogramm Fleisch verbraucht, und davon nur etwas mehr als 60 Kg tatsächlich verzehrt. Der Rest ist Abfall oder das, was an Futter verbraucht wird und die tatsächlichen Kosten, die für diese 90 Kilogramm anfallen, sind noch höher. Das kann hier im Detail nachgelesen werden. Zu den tatsächlichen Kosten: ein Klimahintergrund.

Wie wäre es jetzt mit kultiviertem Fleisch. Richtig gelesen, aus einer Kultur. Zu einem Bruchteil der Ressourcen, Energien, Arbeitskraft, Weiden und Ställe, ja lebender Wesen – immer verfügbar und ohne Qual? Klingt super, oder?


Meat The Future from Beckmans College of Design on Vimeo.

Meat the future is a project that intends to inform people about todays unsustainable and inhumane meat industry. But also give hope for a change as there is a solution in sight, called In Vitro meat.

Please help us spread the word!

If you would like to get in touch with us, please send an email to contact@meatthefuture.org

This is a project by Afshin Moeini, Christian Poppius and Kim Brundin from Beckmans College of Design.

Thanks to
Jakob Ohlsson & Jacob Åhström
Elizabeth Guest
Konstantin Berger
Kristoffer Öhrvall
Simon Färninger

Eine Randbemerkung nur: wenn saturierte Fette wirklich ein Problem sind, könnten diese ja auch ausgetauscht werden. Auch ein Vorteil.