Konkret schlage ich vor, die problematische Tendenz der Lebenspartnerschaft zur Verspießerung, zum Errichten neuer Normativitäten und letztlich zur Befestigung der heterosexuell konnotierten Beziehungsnorm (mehr dazu hier) nicht etwa dadurch zu lösen, dass wir Lebenspartnerschaften abschaffen. Sondern dadurch, dass wir sie im Gegenteil noch weiter ausdehnen: Auf alle menschlichen Beziehungskonstellationen nämlich, die sich einen verbindlichen Rechtsstatus für gemeinsames Leben, Versorgen und Wirtschaften geben möchten.

 

Antje Schrupp zu Ehe, Lebenspartnerschaft und Liebe (irgendwie)

Ins gleiche Horn gestoßen:

Einvernehmliche Lebensbündnisse unter Erwachsenen sollten alle Menschen egal in welchen Konstellationen eingehen dürfen und dieses dem Staat anzeigen, damit solche Lebensbündnisse unter rechtlichen Schutz gestellt werden können. Der Begriff “Ehe” ist zu missverständlich und sollte jenseits aller staatlichen Regelungen eine private Angelegenheit sein. Die Ehe als Ritus oder Sankrament kann weiterhin von den Anhängern verschiedener Religionen und Weltanschauungen mit ihrem bevorzugten Riten öffentlich oder privat eingegangen werden.

http://www.ennomane.de/2015/06/06/ehe-fuer-alle-ehe-fuer-niemand-ehe-fuer-wen/

Trauma des Zusammenpralls

 Warum töten islamische Fundamentalisten? Wer Linke fragt, wird meist mit der einfachsten aller Antworten abgespeist: Mit dem Islam hat das alles überhaupt gar nichts zu tun! Der Westen ist an allem schuld! Den sich auf den Islam berufenden Fanatismus von Al- Qaida bis IS erklären sich viele deutsche Linke gerne als Folge des westlichen Imperialismus, der den Nahen Osten militärisch angreift, ökonomisch ausbeutet und moralisch demütigt.

Klick für das Original

Ich behaupte ja immer wieder, das wir uns auf dem Weg in eine Ära des Neofeudalismus befinden. Politik, Sozialstruktur, sogar Architektur sprechen dafür, man sehe sich nur die Schießscharten der überall entstehenden Stadthäuser an.

„History never repeats itself, but from time to time, consciously or not, some influential men attempt to force us into the monstrosity of their imaginary time machines to try to reverse decades, and in the case of feudalism, almost a millenium of social progress.“

Klick für das Original

Dazu durchaus passend ist die Tatsache, Arbeit unsichtbar zu machen.

„Im globalisierten Kapitalismus spielt Offshoring eine bedeutende Rolle: Egal, ob es um das Auslagern von Produktion und Arbeit geht, um den Transfer von Devisen in weit entfernte Steueroasen oder um eine neue Art der Unterhaltungskultur in organisierten Tourismus- und Freizeitresorts…“

Klick für das Original

How to Socialize Uber

Recently, Mike Konczal made a splash with a piece in the Nation titled “Socialize Uber.“

The simplest way, as I pointed out in response to Weisenthal’s query, would be for cities to adopt regulatory codes that only permit ride-sharing by worker-owned firms. Uber would then seamlessly become a software provider.

Klick für das Original

Das wären dann so eine Art Taxi-Kooperativen, nicht? Also etwas, das wir hier schon haben. Interessanter Gedanke. Weiteres Zitat:

His argument was simple: most of the capital used by Uber — the cars, the auto insurance — is paid for by the workers. Yet the workers don’t get any of the profits.